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HOCHZEITSTRENDS 2011 TrauDich! 2011
Was trägt die Braut, was trägt der Bräutigam? Ist ein Ring aus Gold nach wie vor der „König“ unter den Trauringen? Farben, Formen und Materialien – was ändert sich? Renommierte Aussteller der TrauDich!-Messen – Experten auf ihrem Gebiet – geben einen Trendüberblick zur Hochzeitssaison 2011.
Brautmode

Die königlichen Hochzeiten in London und Monaco im Frühjahr-Sommer 2011 haben einen Trend bei den Brautkleidern beflügelt: Royale Outfits, vorne kurz, hinten lang – mit Taft, viel Spitze, Satin und Chiffon. Und wie bei den schönen jungen Adeligen, so gehören zu diesen Brautkleidern natürlich lange Schleier – mit Spitzenkante oder nur geschnitten – und Diademe.
Ein zweiter Trend bleibt jedoch bestehen: schlichte, edle Brautkleider im Stil der 60er Jahre. Ein Vintage-Stil der lässigen 20er kommt hinzu. Weiche, fließende Kleider, ohne viel Volumen, ohne zusätzlichen Reifrock. Wenn es doch etwas mehr sein soll, setzt die Braut auf weite Tüllröcke, um die Leichtigkeit und den Tragekomfort zu gewährleisten.
Zum Gesamtlook: Immer mehr Bräute ersetzen den klassischen Schleier durch individuellen Kopfschmuck – zum Beispiel Blumen, Spitzenhaarbänder, Federn oder Schleierhütchen. Stark im Kommen sind auch Haarreife und farbige Accessoires wie etwa Gürtel. „Hingucker“ sind zum Beispiel ein Gesteck mit Gesichtsschleier, eine schöne Haarspange oder eine Brosche.
Die Hauptfarbe für die Saison 2012 ist und bleibt Ivory, eventuell mit kleinen Farbapplikationen wie Rosé oder Bordeaux. Wer es avantgardistischer mag, der setzt vielleicht auf Butterblumengelb – ein neuer Farbton – in Kombination mit handgefertigten Gürteln in Rosé, Lila oder Brombeere. Die Stoffe bestechen durch Leichtigkeit und fließende Materialen. Viel Spitze, edler Seidensatin, feinste Seide. Die meistgekauften Stoffe sind schon seit einigen Saisons eindeutig Chiffon, Organza, Satin und Taft. Wichtig sind auch zum Style passende Schuhe: Entweder eingefärbt in der Farbe vom Kleid oder – brandaktuell – Schuhe mit Porzellan oder Spitzen im Vintage-Stil.
Herrenmode
Der Bräutigam trägt schmale Schnitte mit eher kürzerem Sakko. Viele der Modelle werden mit nur einem Knopf geschlossen. Schwarz oder Braun bleiben die beliebtesten Farben. Dunkelblau, Glanz-Stil oder aber auch gemustert darf es beim „mutigen“ Mann sein. Anzug und Weste sollten Ton in Ton gehalten werden. Die Hemden bleiben Weiß und Ivory.
Accessoires
So wie in der Mode generell Accessoires an Bedeutung gewinnen, so bieten auch die Brautmoden-Ausstatter viel „Zubehör“ zum schönsten Outfit an. Das Must-have für 2011 ist der Schleier. Aber auch Curlies, Handschuhe und Taschen spielen eine große Rolle für die Braut im Jahr 2011. Der Bräutigam trägt neben dem Ehering Manschettenknöpfe mit Umschlagsmanschette und Westen mit Plastron oder schmaler Krawatte. Das Highlight 2011 sind Plastronbroschen. Ein heißer Tipp für die Herren: Immer mehr Männer greifen die Tradition der Morgengabe neu auf und schenken der Braut am Morgen der Hochzeit ein Collier, Ohrenschmuck oder eine schöne Armbanduhr. Dieses Geschenk kann die Braut dann gleich zur Hochzeit tragen.
Trauringe
Der Trend zu individuellen Trauringen ist ungebrochen und wird sich auch noch lange halten. Es muss einfach ein gutes Gefühl sein, wenn die Ringe an den Finger gesteckt werden. Neue Materialien wird es wohl nicht geben. Weiße Metalle wie Weißgold, Graugold, Palladium und Platin stehen nach wie vor im Fokus der Paare. Doch die Gestaltungsmöglichkeiten lassen für die Goldschmiede viel Spielraum: Einfarbige Trauringe aus Platin oder Weißgold mit einer funkelnden Steinreihe rundum ausgefasst (Brillantkranz), zweifarbige Trauringe aus Weißgold mit Graugold in Black & White-Kontrast oder mehrfarbige Modelle aus Gelbgold-, Weißgold- und Rotgoldtönen. Nicht zu vergessen der passende Vorsteck-Memoire oder Solitairering als Verlobungsring oder Morgengabe. Und bei den Damen können natürlich Brillianten eingearbeitet werden.
Kosmetik
Im Kosmetikbereich spricht man von Trends, die die natürliche Schönheit betonen. Edle Materialien und glamouröse Farben, wie braun, dunkle Pflaume, dunkles grün und glänzendes gold gewinnen auch in der Kosmetik zunehmend an Bedeutung. Die Frisur, die Farbe und das Styling sind auf den jeweiligen Typ abgestimmt. Die Frisur kann glatt, voluminös, wellig oder lockig sein. Hauptsache ist, es ist leicht zum umstylen; heute klassisch, morgen wild.
Mehr erfahren Sie darüber zur Messe TrauDich! 2011
Die Vielfalt an Schönheit ist das eigentliche Faszinosum der Frauen.
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